Fotos machen, aber wie?

Gerade als Züchter braucht man gute Fotos, aber auch im Alltag werden gute Fotos immer wichtiger. Hier zeige ich euch, wie ich meine Fotos mache. Bilder sind mit Klick zu vergrößern.

Das Fotobecken

Ich habe mir ein ehemaliges Glasterrarium umgebaut und nutze es als Fotobecken, da es die idealen Voraussetzungen hat.

Dafür habe ich Frontscheiben, Belüftungsschlitze und Deckel abmontiert.

Der erhöhte Standort , bietet eine ideale Position zum fotografieren.

 

Durch die Glaskante, die aus der Front zurück geblieben ist, können die Mäuse nicht herausfallen und Bodengrund nicht herausrieseln.

Bitte achtet beim Blitz darauf, dass ihr die ideale Position habt, damit aus der Kante keine Linie im Bild zurück bleibt. 

Da der Deckel fehlt, habe ich die Möglichkeit Lampen anzubringen, die eine ordentliche Belichtung sichern. Ich kann die Klemmlampen Jansjö  von Ikea empfehlen. 

Der Hintergrund

Die Hintergründe im passenden Maß zuschneiden und mit Wäscheklammern festklemmen. (Tipp: Auch hier kann ich Ikea mit großer Auswahl empfehlen.)

So kann ich sie einfach hinten drüber schlagen und habe den passenden Hintergrund.  Auch Sand kann als Bodengrund genutzt werden, ohne das er herausrieselt.

Richtige Position

Für ein schönes Ergebnis, sollten die Bilder auf Augenhöhe der Tiere  gemacht werden. Hier finden Sie Vergleiche.

Bilder auf Augenhöhe

Bilder aus erhöhter Position.

Gruppenfotos

Gruppenfotos sind eine Nummer schwieriger, da auf mehrere Dinge gleichzeitig geachtet werden muss. Alle Mäuschen sollen gut ausschauen und kein Mäuschen darf auf Abwege kommen bzw. aus dem Fotobecken flüchtet. 

Weitere Locations: Gehege

Auch das Gehege kann tolle Situationen bieten, die es sich lohnen zu fotografieren. Ein Trick dabei ist Futter, denn dabei halten die sonst so quirligen Rennmäuse einen Moment still. 

Weitere Locations: IKEA Kiste

Kein Glasterrarium zur Hand? Dann gibt es auch eine tolle Alternative! Die Ikea Kiste Gopan kann man hinlegen, von vorne die Lampen Jansjö anklemmen und im eigentlichen Boden den Hintergrund umschlagen und befestigen. In dieser Kiste sind folgende Bilder entstanden:

Die Kamera

Kommt es auf die Kamera drauf an? Nein nicht immer. Es ist wichtig, dass der Mensch hinter der Kamera, mit dem Gerät umgehen kann. Egal ob einfaches Handy oder Spiegelreflexkamera, solange der Mensch sie nicht bedienen kann, kommen auch keine schönen Bilder dabei heraus.  Da hilft es auch nicht besseres Equipment zu kaufen, denn das macht die Situation nicht einfacher. 

Ich arbeite mit verschiedenen Kameras. Die Kompaktkamera Canon Powershot G9, sowie einer digitalen Spiegelreflex Nikon D3300 sind einfach in der Handhabe, einfach einzustellen und kann ich gerade an Anfänger empfehlen. 

Bildbearbeitung

Zur Bildbearbeitung gibt es viele Programme.

Für Anfänger empfehle ich das Google Programm "Picasa".  Die Nutzung ist sehr einfach gestaltet und mit wenigen Handgriffen, können Fotos bearbeitet und/oder gerettet werden. 

Um Logos als Copyright einzufügen, empfiehlt sich jedoch das kostenlose Programm "Gimp" oder das kostenpflichtige "Photoshop". 

Wichtig, dass Copyright!

Aus Unwissenheit oder ganz bewusst, werden im Netz immer häufiger fremde Bilder geklaut und für eigene Zwecke verwendet. Ihr habt Urheberrechte an euren eigenen Bildern und solltet diese schützen! Um dies deutlich zu machen, lohnt es sich ein Copyright auf eure Bilder zu machen. Dies kann ganz deutlich mit einem Logo passieren oder unscheinbar per Wasserzeichen.