Milben

Ursachen von Milbenbefall

Milben schleppt man oft durch Gegenstände oder andere Tiere ein. Zum Beispiel:

- unsauberes Futter

- verunreinigtes Heu, Stroh oder Einstreu

- Grünfutter aus Wald oder Garten

- Hunde, Katzen, Vögel, andere Kleintiere

- Äste und Holz aus Wald oder Zooladen

 

Milbenbefall erkennen

- kleine krabbelnde Punkte im Fell, im und am Becken, grade in den Nestern vermehrtes krabbeln

- Wunde und/oder verschorfte Stellen

- häufiges Kratzen durch Juckreiz

 

 

Milbenarten

 

Blutmilben

- dunkelbraune bis schwarze Milben, für das menschliche Auge gut sichtbar

- für die befallene Maus kann ein große Anzahl dieser Milben durch den Blutverlust gefährlich werden.

- Die Milbenart beißt auch uns Menschen!

 

 

Tropische Rattenmilbe, fälschlicherweise beim Tierart häufig als rote Vogelmilbe betitelt

- rötliche Milbe, für das menschliche Auge nur schwer sichtbar

- Diese Milbe ist auch für den Menschen gefährlich!

- Hier ist es notwendig alle Räume zu behandeln.

 

 

Grabmilbe

- verschorfte gelbliche Stellen auf der Haut, da diese Milbenart Gänge in die Haut der Maus bohrt

- Diese Milbenart beißt auch uns Menschen!

 

 

Welche Mäuse sind gefährdet

Milbenbefall kann grundsätzlich bei jeder Maus auftreten. Gefährlich wird es vor allem für Jungtiere und ältere Tiere. Durch den Blutverlust, den viele Milben verursachen, wird die Maus geschwächt und anfällig für andere Krankheiten.

 

 

Maßnahmen gegen Milbenbefall

Beim Tierarzt Stronghold oder Ivomectin holen. Ein Tropfen Stronghold/Ivomectin pro Tier auf die Haut geben und Tiere in einen separaten Käfig setzen.

Das befallene Becken und dessen Umgebung mit Ardap-Spray (erhältlich im Zooladen, amazon, etc.) einsprühen und einen Tag warten. Erst dann das Einstreu rausnehmen und weg schmeißen. Alles an Heu, Stroh und Einstreu am besten mit weg schmeißen und neu kaufen, weil man nicht weiß woher man die Milben eingeschleppt hat. Das Zubehör und das Becken mit kochendem Wasser abspülen/abkochen. Die Umgebung mit Ungezieferspray einsprühen.

Eine Woche müssen die Tiere auf Zellstoff halten - ohne Einstreu - um die Milben besser sehen zu können. In dieser Woche muss der Käfig täglich gereinigt werden. Wenn keine Milben mehr sichtbar sind, dürfen die Mäuse wieder in ihr altes Heim.


Würmer

Ursachen von Wurmbefall

Würmer schleppt man oft durch Gegenstände oder andere Tiere ein.

- unsauberes Futter

- verunreinigtes Heu, Stroh oder Einstreu

- Grünfutter aus Wald oder Garten

- Hunde, Katzen, Vögel, andere Kleintiere

- Äste und Holz aus Wald oder Zooladen

 

 

Wurmbefall erkennen

- Abmagerung des Tieres

- übel riechender Kot

- Kot ist breiig

- Wurmstücke (weiße oder gelbe Fäden) bewegen sich im Kot

- Würmer können teilweise aus dem After der Maus hängen

 

 

Gefährdung anderen Mitbewohner im Haushalt

Würmer befallen nicht nur Tiere, sondern gehen auch auf den Menschen über. Je nach Wurmart sind also auch Sie und andere Haustiere die mit im Haushalt leben gefährdet sich anzustecken. Deswegen müssen alle Menschen und Tiere aus dem Haushalt getestet werden.

 

 

Behandlung

Es gibt viele verschiedene Arten von Würmern (z.B. Bandwürmer, Spulwürmer, Peitschenwürmer) und um die Wurmart bestimmen zu können, muss Kot der befallenen Maus zum Tierarzt gebracht werden. Zusätzlich kann der Tierarzt eine Wurmkur verabreichen und feststellen ob sich Zysten bilden, wo sich Würmer verstecken können. Sollte das der Fall sein, können die Würmer wieder ausbrechen, sobald die Maus gestresst ist.

 

In der ersten Zeit muss das Becken täglich gesäubert werden.

 

Wie beim Milbenbefall auch, muss die betroffene Maus eine Woche auf Zellstoff gehalten werden und der Käfig täglich gereinigt werden.

 

Das komplette Zubehör und das Becken müssen gründlich mit kochendem Wasser gereinigt werden.